Das Stadtentwicklungskonzept (STEK) Heidelberg richtet den Blick ins Jahr 2035 und formuliert eine umfassende Strategie für die Stadtentwicklung der nächsten Jahre: Wie kann Heidelberg angesichts spürbarer Folgen des Klimawandels und globaler Krisen resilient und krisenfest bleiben? Wie gelingt es, das Wachstum der Stadt nachhaltig und ressourcenschonend zu gestalten? Wie fördern wir ein inklusives, soziales Miteinander in einer immer vielfältigeren und digital geprägten Gesellschaft? Das STEK 2035 gibt Antworten auf diese Fragen und bildet die Fortschreibung des Stadtentwicklungsplan 2015. Es ist Wegweiser und lokale Agenda für eine nachhaltige Entwicklung Heidelbergs.
urbanista begleitete den Prozess als Autorin, externe Beraterin, Moderatorin und Mediatorin. Auf Grundlage des Statusberichts, der zentrale Themen, Zukunftsfragen sowie Synergien und Konflikte für die Entwicklung identifizierte, wurden gemeinsam mit der Stadtgesellschaft die Ziele der Stadtentwicklung erarbeitet und deren Umsetzung angestoßen.
Das Besondere am STEK: Vordergründig entgegenstehende Themen werden in Clustern zusammengedacht – ökologische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung und ihre Beziehungen werden integriert betrachtet. Der intensive Austausch unterschiedlicher Perspektiven aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik, das gegenseitige Verstehen und das Aushandeln gemeinsamer Lösungen waren dafür entscheidend. Entstanden ist eine gemeinschafltich getragene Strategie mit klaren, überprüfbaren Zielsetzungen und Ansätzen für ihre praktische Umsetzung.
2023 - 2025
Björge Köhler, Lara Hesse, Tristan Lannuzel, Patricia Da Costa