Mehrere Dezernate der Stadt Frankfurt am Main haben sich zusammengeschlossen, um die besonderen Herausforderungen und Potenziale des Bahnhofsviertels zusammen mit der Vielfalt seiner lokalen Akteur*innen anzugehen. Neben unmittelbaren Maßnahmen vor Ort sollte auch eine langfristige Perspektive für die Entwicklung des Viertels erarbeitet werden. Das übergeordnete Ziel des durch urbanista konzipierten und begleiteten Prozesses: Das Bahnhofsviertel zu einem Viertel für alle mit besserer Aufenthaltsqualität entwickeln.
Die gemeinschaftlich erarbeitete „Strategie Bahnhofsviertel 2024–2040“ bildet den Kompass für die zukünftige Entwicklung. Gemeinsam formulierte Grundsätze und Ziele dienen als Leitlinien, konkrete Projektvorschläge sollen den Wandel in einem der vielfältigsten, chancenreichsten und zugleich herausforderndsten Stadtteile Deutschlands schrittweise voranbringen. Von Mai bis November 2024 kamen 45 Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Kultur, Sozialarbeit, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft zusammen, um über die Zukunft des Frankfurter Bahnhofsviertels zu beraten. In vier aufeinander aufbauenden Workshops wurde Wissen geteilt, Ideen entwickelt und verhandelt.
2024 - 2025
Doris Sibum, Philip Spring, Tobias Hoss