Schnell und flexibel, möglichst unbürokratisch und nachhaltig auf die Krise der Innenstädte reagieren, die Stadtzentren in den Fokus nehmen und konkrete Projekte vorantreiben – das war und ist das Ziel des im Mai 2021 ins Leben gerufenen Landesprogramms „Zukunft Innenstadt“.
Mit dem Landesprogramm sollen die hessischen Kommunen dabei unterstützt werden, zusammen mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort kreative und nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln, um ihre Innenstädte neu zu denken und zu gestalten. Für Investitionen zur Umsetzung stellt das Land Hessen 40 Millionen Euro bereit. Mit einem besonders flexiblen und damit experimentierfreudigen Förderrahmen, einem moderierten Dialogprozess zwischen den geförderten Kommunen und nicht zuletzt durch eine intensive Zusammenarbeit mit Verbänden und Institutionen geht das Land Hessen hierbei einen besonderen Weg, der auch über die Landesgrenzen hinweg Beachtung und Anerkennung findet.
Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen organisierte urbanista den Erfahrungs- und Wissensaustausch im Förderprogramm. urbanista beriet das Ministerium in Hinblick auf eine co-kreative Arbeitsstruktur und Ausgestaltung des Programms und übernahm in diesem Kontext die Organisation und Moderation von Austauschformaten. Das im Dialog mit den geförderten Kommunen sowie dem Hessischen „Bündnis für die Innenstadt“ entstandene Wissen führte urbanista redaktionell in Form von Perpektiven, Learnings und Handlungsempfehlungen in einem Zukunftsplan zusammen.
2021 - 2024
Sven Lohmeyer, Tristan Lannuzel, Lara Hesse, Birte Kepp, Constanze Ackermann
Centrum für Umweltmanagement, Ressourcen und Energie (CURE)