4.400 Menschen aus 46 Nationen: Das Frankfurter Wohnquartier am Ben-Gurion-Ring ist eine der buntesten Nachbarschaften Deutschlands. 2015 wurde der Ben-Gurion-Ring in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Mit Mitteln für vielfältige Projekte startet der Bügel neu durch. Am Anfang des Neustarts stand ein breit angelegter Beteiligungsprozess. Ziel des Projekts und der Beteiligung war ein Aktionsplan, der konkrete Projekte für das Quartier benennt und so die Grundlage für die weitere Planung bildet.
Um die Menschen zu aktivieren, wurde auf eine starke Kommunikationskampagne und verschiedene aufsuchende Beteiligungsformate gesetzt – unter anderem: OnTour mit dem Lastenrad im Quartier, ein Basar der Ideen, gemeisames Kochen im Zukunftszelt, Jugerndformate oder eine große Ergebnisausstellung am Ende des Prozesses.
Die Entwicklung des Ben-Gurion-Rings ist ein auf mehrere Jahre angelegter Prozess, der durch Förderprogramme des Bundes und des Landes unterstützt wird. Die Planung und Umsetzung liegt in der Hand der Stadt Frankfurt. Der Beteiligungsprozess und die Erstellung des ISEK wurden durch urbanista in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt sowie mit Beratung des Büros Ernst Basler + Partner durchgeführt.
2017 - 2017
Tristan Lannuzel, Tobias Hoss