Stadtmacherei Eimsbüttel

Co-Kreation für eine nachhaltige Stadt: Die Bürger*innen Eimsbüttels entwickeln ihr Quartier der Zukunft

Ausstellungszelt mit Infotafeln und Palettentischen, davor spielt ein Kind mit bunten Bauklötzen auf einem Stadtplan.

Stadtmacherei Eimsbüttel

Co-Kreation für eine nachhaltige Stadt: Die Bürger*innen Eimsbüttels entwickeln ihr Quartier der Zukunft

Ausstellungszelt mit Infotafeln und Palettentischen, davor spielt ein Kind mit bunten Bauklötzen auf einem Stadtplan.

Beiersdorf ordnet seine Werksgelände in Hamburg-Eimsbüttel neu: Durch den bis 2024 geplanten Umzug der Konzernzentrale wird das ursprüngliche Werksareal frei für ein neues lebendiges Wohn- und Stadtquartier. Auf 3,4 Hektar ist Raum für bis zu 900 Mietwohnungen, kleinteilige Nahversorgung und öffentlich nutzbare Freiräume. Der Anspruch: Mitten in einem der dichtesten Quartiere Deutschlands soll ein maximal nachhaltiges Zukunftsquartier enstehen, das auf den Ideen und Wünschen der Menschen im Stadtteil aufbaut.

Die Neugestaltung des Quartiers folgt dem Ansatz der Co-Kreation. Mit dem von urbanista entwickelten Format der „Stadtmacherei“ startete im Sommer 2018 ein intensiver Beteiligungsprozess, in dem Bürger*innen und Expert*innen gemeinsam in vielen Kreativrunden das Programm für den neuen Stadtteil entwickelte haben. Das Ergebnis: eine von den Menschen des Stadtteils mitverfasste Wettbewerbsauslobung, die Grundlage für einen städtebaulichen Wettbewerb wurde. Auch der Wettbewerb wurde durch und durch partizipativ gestaltet, mit gläsernen Kolloquien und Bürger*innen in der Jury. In den nächsten Jahren geht das neue Stück Stadt in die Umsetzung – aufgebaut auf dem Engagement der Stadtgesellschaft.

Projektzeitraum

2018 - 2023

Ort

Hamburg (Eimsbüttel)

Projektteam

Katharina Grön, Julian Petrin

Arbeitsfelder

Co-Creation, Spaces & Strategy, Urban Foresight

Kund*in

Troma Alters- Und Hinterbliebenenstiftung

Projektpartner*innen

Weitere Projekte

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