Strategiebeschluss Frankfurter Bahnhofsviertel 2040

Dezember 2025

Letzte Woche hat sich der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main auf konkrete Ziele und Projekte für das Bahnhofsviertel bis zum Jahr 2040 verständigt. Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist über die Stadtgrenzen hinaus als Un-Ort verschrien: Ein Stadtraum, dem es lange an positiven Visionen fehlte und der für die Gesamtstadt so einiges auffangen muss. Umso mehr Blickwinkel sind bei der Betrachtung solcher Räume gefragt, in denen soziale Not, Armut, mangelnde Sicherheit und wirtschaftliche Dynamik aufeinanderprallen. Die Strategie geht v.a. auf das Engagement von Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, und Annette Rinn, Dezernentin für Ordnung, Sicherheit und Brandschutz, zurück und bringt insgesamt fünf Dezernate in die gemeinsame Verantwortung. Ein außergewöhnliches Commitment für die Entwicklung einer gerechten Stadt von übermorgen!

Seit Dezember 2024 durften wir den mehrstufigen Think-Tank-Prozess für die nachhaltige Transformation des Frankfurter Bahnhofsviertel im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main verantworten. Nach einem sogenannten „Viertelcheck“ gliederte sich der Prozess in vier aufeinander aufbauende Workshops, die schrittweise zu konkreten Zielen und Projektideen führten. Herzstück der erarbeiteten Strategie ist der Zielkompass, der ein gemeinsames Grundverständnis über die Entwicklung des Bahnhofsviertels schafft und Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft klare Orientierung gibt.  Mit der Strategie erhält das Bahnhofsviertel nun endlich eine neue Chance ein lebenswerter, und vor allem sicherer und gerechter Ort für alle zu werden.
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