Makerspace

Ein Makerspace ist eine “Werkstatt für Alle”, ein Ort des Ideenaustausches und des Lernens. Digitale Produktionswerkzeuge wie CNC-Fräsen, 3D-Drucker etc. gehören oft zu der Grundausstattung, zusammen mit anderen Werkzeugen und Maschinen von der Standbohrmaschine zu Nähmaschinen, Plottern etc.
Dieser Makerspace soll für alle Interessierte zugänglich sein, eventuell gegen kleines Entgelt und würde den traditionellen Produktionsstandort Harburg weiter in das 21. Jahrhundert holen.
1. Es würde ein Platz für Kreative, “Maker” und junge Menschen mit Ideen geschaffen werden, die z.B. eigene Unternehmen aus diesem Ort heraus gründen können – praktisch die kommunale Innenstadtversion der Garagenwerkstatt. Mittlerweile gibt es schon einige Unternehmen, die erfolgreich aus Makerspaces gestartet worden sind.
2. In Kooperation mit Schulen kann jungen Bürgern neue Perspektiven und Initiativen aufgezeigt werden. Wer ein Ziel vor Augen hat, strengt sich sicherlich auch in der Schule eher an, dieses zu erreichen.
Außerdem können im Makerspace Fähigkeiten vermittelt werden, für die Schulen oft keine Räumlichkeiten oder Kapazität haben.
3. Als Möglichkeit der digitalen Produktionsmittel kann “Distributed Manufacturing” stattfinden, also Kleinserienfertigung (z.B. von Möbeln) nahe am Bedarfsort, um so zur Finanzierung des Projektes beizutragen – gerne mit Jugendlichen.

Die Preise für benötigte Geräte ist stark gefallen, so kosten kleine CNC-Fräsen schon um die tausend Euro. Teilweise lassen sich Geräte wie 3D-Drucker aber auch selber herstellen.

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3 Kommentare

  1. Diese Idee finde ich super und würde auch mal was echt neues und fortschrittliches in Harburg sein.

  2. Liest sich gut. Vorhandene werkstätten wie die fahrradwerkstatt am spielplatz bunatwiete oder das tonstudio in heimfeld sollten für bürger bekannt und nutzbar gemacht werden

  3. Schöne Idee, wäre sicher auch ein Argument für die so erwünschten Studierenden, Harburg auch als Wohnort in Betracht zu ziehen. TUler basteln doch vielleicht gern, und welche/r Student/in hat schon einen Werkstattkeller?

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