Innenstadtbelebung

Die Lüneburger Strasse ist für Läden und Käufer uninteressant und unattraktiv. Sie sollte durch ein verändertes Verkehrskonzept als Einbahnstrasse mit möglichst vielen Parkplätzen wieder dem Autoverkehr geöffnet werden. Autofahrer sind eine vernachlässigte und bewußt benachteiligte Zielgruppe. Fußgängerzonen sind nur dort richtig, wo sich Läden auch halten können. Das Fußgängerkonzept für die Lünebg. Str. ist gescheitert und sollte mit Mut geändert werden. Die gewünschte Verdrängung des Autoverkehrs ist falsch und wirtschaftsfeindlich.
Das Ergebnis sehen wir in Harburg.

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3 Kommentare

  1. Ich würde es eher anders herum sehen. Da der Innenstadtbereich durch Autotrassen zerschnitten ist, ist Attraktivität gleich null. Andere Städte haben mit autofreien Innenstädten die Attraktivität steigern können und so die ortsansässigen kleinen und mittelständischen Unternehmen stärken können.

    Entscheidend für Harburg wäre, sich den veränderten Verkehrsanforderungen zu stellen. Die Haushalte – nicht nur in Harburg – mit Kfz gehen immer weiter zurück. Das bedeutet der Bedarf an “Kfz-Verkehrsflächen” wird geringer. Es müssen die Verkehrsflächen für Fußgänger und Radfahrer ausgebaut werden. Und genau davon profitieren dann die kleinen und mittelständischen Unternehmen – siehe auch Kopenhagen.

    Nur wenn die Aufenthaltsqualität und Lebensqualität für die Bewohner in Harburg durch weniger Verkehrsfläche für Kfz gesteigert wird, kann sich auch eine Lüneburger Str. neu entwickeln.

  2. Natürlich wünschen wir uns alle eine attraktive Innenstadt (Beispiele sind Stade und Lüneburg) mit Fußgängerzonen. Dies wird aber erst funktionieren, wenn sich kleine und mittelständische Unternehmen halten können. Dieses setzt eine einigermaßen zahlungskräftige Kundschaft voraus. Neben einem vernünftigen Verkehrskonzept, bedarf es der Ansiedlung von Bewohnern ” mit Geld”, die bereit sind, dieses in Harburg auszugeben. Bisher höre ich von der Politik überwiegend von Plänen, weitere Sozialwohnungen zu bauen, die zweifelsohne ebenfalls wichtig sind, aber nur “ebenfalls”. Wir müssen Harburg für Bewohner attraktiv machen, die das Geld erwirtschaften, welches andere benötigen.

  3. Ansiedelung von Bewohnern …

    Interessant wird Harburg als Wohnort wenn auch Lebensqualität geboten wird. Und die wird derzeit aufgrund der “Kfz-Fokussierung” nicht geboten.

    Was für Besucher aus dem Umland vielleicht ein Vorteil sein kann – mit dem Auto direkt in den Laden – wirkt auf die Anwohner nicht wohnqualitätssteigernd.

    Deshalb ist eine Verbesserung der Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer oberstes Gebot. StadtRadstationen würden die Lebensqualität bzw. Mobilität deutlich erhöhen.

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