Über das Projekt

4.400 Menschen aus 46 Nationen: Das Wohnquartier am Ben-Gurion-Ring ist eine der buntesten Nachbarschaften Deutschlands. Lassen Sie uns den Bügel feiern und weiter denken! 2015 wurde der Ben-Gurion-Ring in das Programm Soziale Stadt aufgenommen.

Mit Mitteln für vielfältige Projekte startet der Bügel in den nächsten Jahren neu durch. Am Anfang des Neustarts steht ein breit angelegter Beteiligungsprozess. Die Ergebnisse der Beteiligung sind die Grundlage für ein sogenanntes integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Von März bis Oktober haben Sie die Möglichkeit, die Zukunft Ihrer Nachbarschaft mitzugestalten.

Ziel der Beteiligung ist ein Aktionsplan, der konkrete Projekte für das Quartier benennt und Grundlage für die weitere Planung sein wird. Dieser Aktionsplan wird gemeinsam mit dem neu gegründeten Stadtteilbeirat abgestimmt.

Termine

Basar der Ideen: Samstag 17.6.17
Zweiter Workshop (10 ISEK-Themen): Samstag 9.9.17
Ergebnisausstellung: (neuer Termin) ab Montag 30.10.17

Häufige Fragen

Was ist ein ISEK?

Das Programm Soziale Stadt richtet sich an Stadtteile und Quartiere mit Entwicklungspotenzial – vor allem in den Bereichen Infrastruktur, Wohnen, Integration, sozialer Zusammenhalt, Kultur und Bildung sowie Sport und Freizeit. Das Land unterstützt die Kommunen und die Beteiligten dabei, vor Ort passende Lösungen zu planen und umzusetzen. Dazu gehören nicht nur ein Quartiersmanagement und Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch maßgeschneiderte integrierte Handlungsansätze, die Gestaltung des öffentlichen Raums, der Ausbau der sozialen Infrastruktur, die Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements sowie eine stärkere Vernetzung und Kooperation im Quartier. Als Förderungsgrundlage wird ein sogenanntes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept entwickelt, das auf dem Beteiligungsprozess aufbaut.
Um die vielen Elemente einer sozialen Stadtteilentwicklung abzudecken, hat das Land Hessen verschiedene Handlungsfelder definiert:


• Städtebauliche Stabilisierung und Entwicklung
• Wohnen und Wohnumfeld
• Soziale Infrastruktur, Bildung und nachbarschaftliches Zusammenleben
• Umwelt und Verkehr
• Gesundheit und Umweltgerechtigkeit
• Lokale Ökonomie und Beschäftigung
• Kultur, Freizeit und Sport
• Kriminalprävention und Sicherheit
• Stadtteilimage und Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Informationen zum Förderprogramm Soziale Stadt finden Sie auf der Webseite: www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de

Wer steht hinter dem Verfahren?

Die Entwicklung des Ben-Gurion-Rings ist ein auf mehrere Jahre angelegter Prozess, der durch das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ des Bundes und des Landes unterstützt wird. Die Planung und Umsetzung liegt in der Hand der Stadt Frankfurt, der Beteiligungsprozess wird durch das Kommunikations- und Stadtentwicklungsbüro urbanista durchgeführt. Das Büro arbeitet in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt sowie mit dem Büro Ernst Basler + Partner.

Was passiert mit meinen Beiträgen?

Die Inhalte des gesamten Prozesses werden als Grundlage für den ISEK-Bericht verwendet. Alle Beiträge werden aufgenommen und bei eventueller Dopplung gebündelt. Im Anschluss werden die gesammelten Beiträge und Ideen in Handlungsbedarfe und Projektvorschläge übersetzt. Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Bügels sind eingeladen, an den Entwicklungsschritten mitzuwirken.

Termine: Wann und wo kann ich mitmachen?

Auftaktfest: Samstag 25.3. ab 12 Uhr
Workshop 5 Nachbarschaften: Samstag 22.4.17
Basar der Ideen: Samstag 17.6.17
Zweiter Workshop (10 ISEK-Themen): Samstag 9.9.17 & Dienstag 12.9.17
Ergebnisausstellung: Samstag 30.10.17

Der Prozess im Überblick

Den Bügel aktivieren
Grundlage für eine gute Zusammenarbeit ist es, sich kennen zu lernen. Los geht es deshalb mit einem Auftaktfest! Hier gibt es die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und erste Beiträge, Geschichten und Gedanken zu sammeln. In den Tagen danach wird das Team von „Mach Deinen Bügel“ OnTour im Ben-Gurion-Ring anzutreffen sein.

Den Bügel checken
In einem Stadtcheck werden durch eine groß angelegte Befragung Ideen und Bedürfnisse der Nachbarschaften gesammelt. Diese bilden die Grundlage für Workshops, erste Zukunftsbilder und eine Vision für den Bügel.

Eine Vision für den Bügel
In der Visions-Phase werden die Entwicklungsziele für den Stadtteil definiert. Beim Basar der Ideen diskutieren wir mit Ihnen den Arbeitsstand und entwickeln die Ideensammlung weiter.

Aktionsplan für den Bügel
Ihre Projektideen werden zu umsetzbaren Projekten ausgearbeitet. Eine Ausstellung fasst die Ergebnisse zusammen und präsentiert die Projektideen. Hier sind Sie noch einmal gefragt: Kommentieren und bewerten Sie die Arbeitsergebnisse, bevor diese als Aktionsplan in das ISEK einfließen.

Warum wir duzen?

Siezen oder Duzen ist eine äußerst heikle Frage. Wir haben uns bei Mach Deinen Bügel in den auffordernden Überschriften für das freundschaftliche „Du“ entschieden.

Die persönliche Ansprache wird in den Kommunikationsmedien verwendet. Die direkte Ansprache soll auffordernd wirken, selbst Position zu beziehen und eine eigene Meinung zur Zukunft der Stadt zu haben. Unsere Erfahrungen aus vielen anderen Dialogverfahren haben gezeigt, dass das persönliche „Du“ die Distanz verringert und so die Kommunikation erleichtert. In den eher informierenden Kommunikationsmedien, wie etwa der Zeitung zum Dialog, verwenden wir hingegen das „Sie“.

Wir wollen natürlich nicht unhöflich wirken. In den direkten Gesprächen auf unseren Veranstaltungen und an den Dialogständen siezen wir die Menschen selbstverständlich.

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517 Ideen

Kontakt

Haben Sie weitere Fragen zum Dialogverfahren? Finden Sie nicht die Informationen, die Sie gesucht haben? Das Team des Büros urbanista hilft Ihnen gern: bgr@urbanista.de

Oder rufen Sie uns an:
040 298 121 70

Hier geht es zur Facebook-Seite von Mach Deinen Bügel: www.facebook.com/deinbuegel